Wettbewerb 1. Preis + Realisierung 2002 - Synagoge der        Budge-Stiftung - Frankfurt a.M.

Projektdaten

 

Wettbewerb 1. Preis

Konzept

 

Der Neubaukomplex der Budge Stiftung beinhaltet eine Synagoge, in Form eines sich nach außen abzeichnender Baukörper. Die Synagoge wird als ruhiger Andachtsraum mit gepolsterten Sitzbänken vorgeschlagen. Umlaufend waagerechte Holzvertäfelungen sollen den Raum beruhigen und gleichzeitig optisch vergrößern. Mittels Schiebewänden ist das Raumerlebnis wandelbar. Durch die Verwendung weniger Materialien, treten die kultisch symbolischen Elemente umso stärker hervor. Über das Oberlicht im Unterspannung-Messinggeflecht wird Tageslicht ins Innere geleitet, der seitliche Lichteinfall wird über Lamellen gefiltert.

 

Im Neubaukomplex der Budge-Stiftung soll die Eingangshalle umgestaltet und im Kontext ein Café eröffnet werden. In der Eingangshalle werden Sitzinseln geschaffen, die durch Grünzonen und Aquarien, zusammen mit einer filigranen Konstruktion eines Baldachins, als Haus im Haus abgegrenzt werden. Teppich als Bodenbelag, sorgt für eine warme Atmosphäre und sorgt für eine Dämpfung in der Akustik. Die Ausstattungselemente bestehen aus Sitz- und Tischmobiliar, sowie die gezielte Beleuchtung mit Steh- und Tischleuchten.

 

Im Café werden die Längswände mit Stoff überspannt und durch Holzleisten gegliedert. Die Stirnseiten erhalten einen Farbanstrich. Ein Holzsockel grenzt die Wände zur Bodenfläche ab, welche mit Teppich überspannt ist. Gipskarton-Abkofferungen als umlaufende Friese und Unterzüge gliedern die Deckenfläche und verbergen gleichzeitig die Leitungen der Sprinkleranlage. In den Abkofferungen integrierte Lichtleisten wirken als indirekte Beleuchtung. Über den Tischen befinden sich Pendelleuchten, zusätzlich Wandleuchten an den Wänden für eine differenzierte Beleuchtung.

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© Bernward Kraus Dipl.-Ing. Architekt BDA

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