Planungsstudie Neugestaltung der Kleinmarkthalle in Frankfurt a.M.

Konzept

 

Ziel ist die funktionale und gestalterische Sanierung und Sicherung der Kleinmarkthalle, unter Erhalt des besonderen Charakters und der spezifischen Atmosphäre des denkmalgeschützten Gebäudes.

Die begrenzte Anzahl von Stellplätzen kann durch den Bau einer Tiefgarage für ca. 89 Stellplätze auf eigenem Grundstück erweitert werden. Zudem ermöglicht dies eine direkte Zulieferung der Lager- und Kühlräume im KG. Die Tiefgaragenzufahrt erfolgt aus der Hasengasse im Norden, die Ausfahrt auf die Straße im Süden des Areals. Im Norden werden die Händlerstellplätze angeordnet, im Süden sämtliche Kundenstellplätze mit Zugang zu den Treppenhäusern, Aufzügen und Sanitärbereichen.

 

Ein neues, zweigeschossiges, verglastes Eingangsgebäude ersetzt die erdgeschossigen Ladenbauten und bildet einen von Westen einen signalhaften neuen Haupteingang. Im Obergeschoss wird gastronomische Nutzung angesiedelt mit einer Freitreppenverbindung zum Galeriegeschoss. Im Erdgeschoss werden außerdem Bewirtungsflächen im Außenbereich geschaffen.

 

Eine Erweiterung kann als südlicher Anbau mit Verbindung zum Bestand im Erdgeschoss und Obergeschoss erfolgen. Das Angebot umfasst Gastronomie sowie Eventflächen mit direkten Zugängen von außen.

 

Nach dem Rückbau der blickversperrenden Außenanlagengestaltung bilden hinterleuchtete Werbeflächen mit Glasüberdachung den Blickfang und die Signalwirkung nach außen. Durch die Errichtung der Tiefgarage kann die Außenfläche neu gestaltet werden. Im Westen erfolgt eine neue Platzgestaltung mit Stufenanlagen, Behindertenrampe, Sitzgelegenheiten und Fahrradabstellplätzen. Die Freifläche im Norden kann für Marktstände im Außenbereich genutzt werden. Im Osten bildet eine einheitliche Gestaltung des Straßenbelags einschließlich Entfernung von zwei Bäumen den Blickbezug zum Eingang.

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© Bernward Kraus Dipl.-Ing. Architekt BDA

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