Umbau eines Bunkers in ein Tresorgebäude für Kunst, Oldtimer etc.

Projektdaten

 

Baujahr  1943                                                                

Grundstücksfläche 1.185,00 m²

Bruttogrundfläche 1.022,00 m²

Bruttorauminhalt 18.900,00 m³

Nutzfläche ca. 2.000,00 m²

 

Geschosse                                                                          Oberirdisch 4 Geschosse                                

Unterirdisch 1 Geschoss                                         

 

Zugänge 3 Stück

Stahlbeton 10.000,00 m³

Außenwandstärke 2,00 m

Dachstärke 3,00 m

                                                                                        

Kerngebiet (MK) GRZ 0,6 / GFZ 2,0             

Bodenrichtwert 580,00 € / m²

Konezpt

 

Umnutzung des Bunkers zu einem Kunstbunker, einem „Schaulager“ für Kunst, in dem nicht nur Kunstwerke, sondern auch Oldtimer oder andere wertvolle Dinge, so sicher wie in einem Geldspeicher gelagert werden können. Auf jeder Ebene ermöglicht ein Ausstellungsbereich die Präsentation der gelagerten Kunstwerke und die Zusammenkunft von geladenen Gästen sowie Catering. Die Anlieferung erfolgt sicher und nicht einsehbar über eine Lkw-Zufahrt auf der Ostseite, wo sich auch die Parkplätze der Liegenschaft befinden. Über eine Schleuse erfolgt der Transport mittels einer Hebebühne mit 30 m² bis auf die oberste Lagerebene. Die Lagerflächen sind pro Geschoss durch 60 cm starke Betonwände in je zwei Compartments von ca. 192 m² und 2,51 m lichter Höhe aufgeteilt (insges. 385 m²). Eine weitere Unterteilung in kleinere Nutzungseinheiten ist mit flexiblen Stahlblechtrennwänden möglich. Die Compartments werden über Schiebeschotts verschlossen, welche gleichzeitig eine Brandschutzmaßnahme darstellen und ein hohes Maß an Sicherheit bieten. Für höheres Lagergut wird die Decke über dem Erdgeschoss auf einer Fläche von 394 m² herausgeschnitten und so eine lichte Raumhöhe von 5,30 m erzielt.                                                             

           

Die baukonstruktiven Eingriffe beschränken sich im Wesentlichen auf das Herausschneiden von Betonwänden und -decken. Im Untergeschoss werden die Haustechnik sowie die Toilettenanlagen neu eingerichtet. Für die Trockenhaltung des Lagergutes ist eine Grundbeheizung ausreichend. Aufgrund der dicken Betonwände reagiert das Gebäude sehr träge, so dass eine Klimatisierung nur optional erforderlich ist.

 

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© Bernward Kraus Dipl.-Ing. Architekt BDA

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