Eingeladener Wettbewerb zur Neugestaltung der Bahnhofsvorplätze  des Hbf Frankfurt/M

Wir schlagen eine konsequente Neustrukturierung des gesamten Verkehrs, mit Entflechtung der Nutzung und bauliche Ordnung vor.

Ein Gestaltungskonzept als additives System stringenter, klarer, baulicher und wiederkehrender begrünter Elemente und Formen gliedert und gestaltet die Bereiche und deren Nutzungen.

Die baulichen Elemente sind auf einem Grundraster und dessen Vielfachem entwickelt. Dadurch entstehen klare aus dem Boden gewachsene Formen, die durch einen minimalistischen Einsatz von Materialität bestimmt sind. Ausgewählt wurden ein Naturstein, hier Basalt, Grünflächen in vertikaler und horizontaler Abwicklung, z.B. Efeuflächen oder Grünflächen in geometrischen Rastern.

Der Bahnhofsvorplatz wird durch das Verkehrskonzept zur fußgängerfreundlichen barrierefreien Nutzung des ÖPNV umgestaltet. Die Fußwege zum ÖPNV können zukünftig weitestgehend ohne Fahrbahnquerung und auf kürzestem Wege erreicht werden.

Der Bahnhofsvorplatz, als steinerner Platz, ist axial auf den Eingang des Hauptbahnhofes ausgerichtet und trennt den Vorplatz in zwei Funktionsbereiche:

Südlich des Bahnhofsvorplatzes befinden sich die Flächen und Anlagen des ÖPNV und der DB. Nördlich des Bahnhofsvorplatzes ist die Bahnhofsvorfahrt (Kiss&Ride, Kurzzeitparker, Behindertenparkplätze) geplant.

Die Haltestellen des ÖPNV sind als räumlich konzentrierte Terminal-Anlage konzipiert.

Die klare und strenge Formensprache des Terminals wird durch den Einsatz vertikaler und horizontaler Efeuflächen strukturell und haptisch differenziert. Die Struktur des Efeus ist die vermittelnde architektonische und grünplanerische Antwort auf die Feingliedrigkeit der historischen Fassade des Hauptbahnhofs. Die Platzierung der Haltestellen auf dem Bahnhofsvorplatz, querungsfrei vom Verkehr, erhöht den Kundenkomfort. In der Terminalanlage ist der direkte Zugang zur B-Ebene untergebracht.

Die eingesetzten Materialien sind minimalistisch und wertig. Grünflächen sind Efeu, oder Grasflächen, wie z. B. die Graswelle auf dem steinernen Platz, als Sichtschutz zu den angrenzenden Parkflächen. Der zentrale Hauptplatz, die Wartesteige und bauliche Einfassung der Haltestellen, die DB-Fahrradfläche und die Parkplatzflächen sind Natursteinflächen in Basalt.

Für die an den Bahnhofsplatz angrenzenden restlichen Platzflächen ist feinstrukturierter Asphalt und für die Verkehrsflächen grobstrukturierter Asphalt vorgesehen. Fein und grobstrukturierter Asphalt sind auf die Natursteinfläche farblich abgestimmt. Die Flächen unterscheiden sich hauptsächlich über ihre Qualitäten und bewirken so ein großflächig wahrnehmbaren städtischen, als Fußgänger haptisch differenziert wahrnehmbaren Raum.

Durch das landschaftsgärtnerische Konzept einer auf die grünen Haltestellen axial ausgerichteten Baumallee werden die Nutzungen im Süden und Norden des Hauptplatzes visuell zusammengeführt.

Die Baumallee dient als Durchfahrt der Straßenbahnen und steigert die qualitative Wahrnehmung des städtischen Raums und ihrer Nutzungen.Für die Baumallee schlagen wir die Säuleneiche ‚Quercus robur (Fascigiata)‘ vor, die in ihrer Form und Höhenentwicklung auf die vertikale Gliederung der Fassade des historischen Bahnhofes Bezug nimmt.

Für die an den Bahnhofsplatz angrenzenden restlichen Platzflächen ist feinstrukturierter Asphalt und für die Verkehrsflächen grobstrukturierter Asphalt vorgesehen. Fein und grobstrukturierter Asphalt sind auf die Natursteinfläche farblich abgestimmt. Die Flächen unterscheiden sich hauptsächlich über ihre Qualitäten und bewirken so ein großflächig wahrnehmbaren städtischen, als Fußgänger haptisch differenziert wahrnehmbaren Raum.

Durch das landschaftsgärtnerische Konzept einer auf die grünen Haltestellen axial ausgerichteten Baumallee werden die Nutzungen im Süden und Norden des Hauptplatzes visuell zusammengeführt. Die Baumallee dient als Durchfahrt der Straßenbahnen und steigert die qualitative Wahrnehmung des städtischen Raums und ihrer Nutzungen.

Für die Baumallee schlagen wir die Säuleneiche ‚Quercus robur (Fascigiata)‘ vor, die in ihrer Form und Höhenentwicklung auf die vertikale Gliederung der Fassade des historischen Bahnhofes Bezug nimmt.

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© Bernward Kraus Dipl.-Ing. Architekt BDA

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